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Strom Halle - Strompreis

Der Strompreis ist der Preis, den der Kunde für die Belieferung und die Bereitstellung von elektrischem Strom zahlt. Soweit so gut, das ist allgemein bekannt, aber wie setzt sich der Endpreis zusammen? Aus welchen Bestandteilen besteht er und wer verdient dran wie viel mit? Diese Fragen kann nicht jeder sofort beantworten. Dabei hat sich seit der Liberalisierung des Strommarktes gegen Ende der 1990er Jahre eine Menge getan. 

Grundsätzlich setzt sich der deutsche Preis für Strom aus drei Komponenten zusammen: dem Entgelt für die Netznutzung, dem Preis für die Energielieferung und diversen Steuern. Das Netznutzungsentgelt wird von der Bundesnetzagentur einheitlich für alle Stromanbieter staatlich reguliert. Es wird für den Stromtransport und die Stromverteilung entrichtet. Gleichzeitig werden von den Einnahmen die Netze gewartet oder ausgebaut. Da die großen Konzerne die Stromnetze als Monopol betreiben, wird hier mit einer allgemeinen Abgabe einer Art Wettbewerbsverzerrung vorgebeugt und der Preiskampf unter allen Anbietern bleibt bestehen.


Preis für die Energielieferung


Der Preis für den an den Kunden gelieferten Strom wird größtenteils an Großhandelsbörsen für Strom gehandelt. Auf diese Weise entsteht ungefähr ein Viertel des Strompreises. Der Gewinn des Energieversorgers ist hier bereits integriert, da die anderen Bestandteile wie die Netznutzung staatlich reguliert oder in Form von Steuern und Abgaben anderweitig festgelegt sind. Dort besteht für die Stromversorger keine Handlungsspielraum.

Wichtig ist, dass an der Strombörse nur gut ein Viertel des kurzfristig gehandelten Stroms umgeschlagen wird, obwohl er als Referenz für außerbörsliche Geschäfte dient. Um von Schwankungen und Preissteigerungen unabhängig zu agieren, bestellen Großkunden, Stadtwerke und Energieversorger ihren Bedarf an Strom generell mehrere Tage oder auch bis zu sechs Jahren im Voraus. So kommen Preissteigerungen erst mit Verzögerungen beim Verbraucher an.


Preis für Abgaben und Steuern


Die dritte entscheidende Komponente im Strompreis sind die Steuern und Abgaben. Sie bilden um die 40 Prozent des Gesamtpreises und setzen sich ebenfalls aus mehreren Teilen zusammen: der Konzessionsabgabe, der Umsatzsteuer, der Stromsteuer, der KWK-Umlage und der EWG-Umlage. Bei der Konzessionsabgabe handelt es sich um eine Abgabe, die für das durch die Kommunen eingeräumte Wegerecht entsteht. Die KWK-Umlage ergibt sich aus dem Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz, welches aus Kraft-Wärme-Kopplung erzeugten Strom fördert.

Die Stromsteuer ist auch als Ökosteuer bekannt und wurde eingeführt, um klimapolitische Ziele zu finanzieren und den Rentenbeitragssatz zu stabilisieren. Die EEG-Umlage resultiert aus dem Erneuerbare-Energien-Gesetz, welches die Erzeugung von Strom aus Erneuerbaren Energien fördert. Die Umsatzsteuer besteuert ganz allgemein ausgetauschte Lieferungen und Leistungen.

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